Das Tagungsprogramm

Web 2.0 und Social Media in Hochwassermanagement und Katastrophenschutz
17.10.2013 Studio/Villa Bosch Heidelberg

08:45 bis 9:15 Check-in und Morgenkaffee
09:15 - 10:40 Eröffnung und Rückblick: Hochwasserkatastrophe 2013

  • Begrüßung und Einführung: Alexander Zipf (Universität Heidelberg); Richard Leiner (Leiner&Wolff GmbH)
  • Kurzbericht zu Erfahrungen aus dem Hochwasser 2013: Klaus Permesang (Innenministerium des Landes Sachsen); Ronald Voigt (Landratsamt Meißen)
  • Bedeutung von "Netzwerken" zur Entscheidungsunterstützung während des Junihochwasser 2013: Robert Jüppner (TU Kaiserslautern); Thilo Weichel (Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, LHW)
  • Die Rolle von Ad hoc-Helfern und Sozialen Netzwerken bei der Bewältigung des Jahrhunderthochwassers im Juni 2013: Claudia Schorr (Deutsches Rotes Kreuz - Generalsekretariat Berlin)

10:40 – 11:00 Kaffeepause

11:00 12:30 Vortragsblock:

  • Bürgerbeteiligung beim Hochwasserkampf - Chancen und Risiken einer kollaborativen Internetplattform zur Koordination der Gefahrenabwehr: Sven Mildner (Hochwasserhilfe Dresden)
  • Nutzung von Volunteered Geographic Information (VGI) und moderner Technologien zur Verbesserung des Lagebildes: Michael Judex und Andreas Karsten (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK)
  • Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI): Produkte und Anwendungen beim Deutschland-Hochwasser 2013: Tobias Schneiderhahn (Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation ZKI/DLR)
  • Crisis Mapping in der Schweiz - Stand und Perspektiven: Hans-Jörg Stark (Fachhochschule Nordwestschweiz)

12:30 - 13:30 Mittagspause

13:30 - 15:00 Vortragsblock: 

  • Crowdsourcing Disaster Response: Wie Internetnutzer die Katastrophenhilfe unterstützen können: Katja Evertz (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK)
  • Daten aus der Crowd - Nutzungsmöglichkeiten für CrowdMaps und Einsatzplanung: Christoph Dennenmoser (HUMANITYROAD / Deutsches Rotes Kreuz)
  • Social Media und Crowdsourcing in Katastropheneinsätzen - Erfahrungen aus der internationalen Perspektive: Timo Luege (CartONG.org)
  • Nutzergenerierte Geodaten im Crisis Mapping: Stand der Forschung und Perspektiven: Alexander Zipf (GIScience Research Group, Universität Heidelberg)
  • Kombination von VGI-Daten und Sensormessungen für aktuelle Lagekarten: Bernd Resch (GIScience Research Group, Universität Heidelberg)

15:00 – 15:30 Kaffeepause 

15:30 - 17:40 Vortragsblock: 

  • Web-basierte Hochwassereinsatzkoordination und Bürgerbeteiligung im Hochwasserschutz in der Stadt Köln Reinhard Vogt (HKC/Hochwasserlagezentrum Köln)
  • Web 2.0 und Social Media im Hochwassermanagement: Potentiale und Ansätze in Deutschland und Brazilien: João Porto de Albuquerque (University of Sao Paulo & GIScience Research Group, Universität Heidelberg)
  • Mit Smartphones Armut bekämpfen: Neue mobile Lösungen für Disaster Mapping, Management und Alerting in Entwicklungsländern: Falko Schmid (CapacityLab, Universität Bremen)
  • Benachrichtigung und Reporting bei Naturgefahren mit der Android App Geohazard und der Crowd-Mapping Plattform Ushahidi: Vivien Stender (Geoforschungszentrum GFZ Potsdam)
  • Die Jahrhunderflut im Strom der Tweets - Erste Lehren aus der Nutzung von Twitter als Social Sensor: Hendrik Stange (Fraunhofer Institute IAIS)

17:35 Abschlussdiskussion

Ab 18:00 Im Anschluss an die Fachtagung Gelegenheit zu gemeinsamen gemütlichen Ausklang in einer Gaststätte in der historischen Altstadt (Social Event)

Rahmenprogramm

HKC Infomobil
Parallel zur Fachtagung veranstaltet das HochwasserKompetenzCentrum (HKC) auf dem Anatomieplatz in der Altstadt durch Präsentation des HKC - Infomobils eine Informationsweitergabe zum wirtschaftlichen und praxisgerechten Umgang mit dem Thema Hochwasser.

Social Meeting
Im Anschluss an die Fachtagung besteht die Möglichkeit zu einem weiteren Austausch im Rahmen eines gemeinsamen Gaststättenbesuchs.